Pensionsfonds

In Deutschland ist der Pensionsfonds eine vergleichsweise junge Variante der betrieblichen Altersversorgung. Er wurde erst 2002 zugelassen und gewährt Arbeitnehmern sowie deren Hinterbliebenen einen Rechtsanspruch auf die zugesagten Leistungen.

Ein Pensionsfonds kann zum Beispiel lebenslange Altersrenten mit Mindestgarantie bieten. In diesem Fall müssen die Leistungen während der gesamten Auszahlungsphase gleich bleiben oder steigen.

Der Beitragsaufwand kann beim Arbeitgeber, beim Arbeitnehmer (Entgeltumwandlung) oder auf beiden Seiten liegen. Der Arbeitnehmer hat wie bei der Pensionskasse und der Direktversicherung die Möglichkeit, Beiträge bis zu vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze (West) in der gesetzlichen Rentenversicherung steuerfrei aufzuwenden. Im Jahr 2011 sind das maximal 220 Euro im Monat. Die Beiträge sind sozialabgabenfrei. Zusätzlich können weitere 1.800 Euro steuerfrei in den Pensionsfonds fließen, sofern keine pauschal versteuerte Direktversicherung nach § 40 b Einkommensteuergesetz besteht. Die Versorgungsleistungen aus steuerfreien Beiträgen müssen voll versteuert werden.

Der Arbeitnehmer kann auf Wunsch zusätzlich Beiträge aus seinem individuell versteuerten Einkommen in den Pensionsfonds einzahlen.

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