Pensionskasse

Eine Pensionskasse wird oft von einem oder von mehreren Unternehmen getragen und ist eine rechtlich selbständige Versorgungseinrichtung Sie gewährt Arbeitnehmern und deren Hinterbliebenen einen Rechtsanspruch auf die zugesagten Leistungen.

Der Beitragsaufwand kann beim Arbeitgeber, beim Arbeitnehmer (Entgeltumwandlung) oder auf beiden Seiten liegen. Der Beitragsaufwand ist bis zu vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze (West) in der gesetzlichen Rentenversicherung steuer- und sozialversicherungsfrei. Im Jahr 2011 sind das maximal 220 Euro im Monat. Zusätzlich können weitere 1.800 Euro steuerfrei in die Pensionsversicherung fließen, sofern keine pauschal versteuerte Direktversicherung nach § 40 b Einkommensteuergesetz besteht. Die Versorgungsleistungen im Alter müssen versteuert werden.

Sie bietet zum Vertragsablauf die Wahl zwischen einer einmaligen Kapitalabfindung und einer lebenslangen Rente. Bei Tod vor Rentenbeginn wird eine lebenslange Rente an den Bezugsberechtigten gezahlt. Stirbt die versicherte Person nach Rentenbeginn, so wird für die Bildung der Hinterbliebenenrente ein Garantiekapital (z.B. in Höhe der 10-fachen jährlichen, garantierten Rente abzüglich bereits gezahlter, garantierter Renten) herangezogen.

Bei Ausscheiden aus dem Unternehmen vor Rentenbeginn kann der Vertrag beitragsfrei gestellt, auf den neuen Arbeitgeber übertragen oder privat weitergeführt werden.

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